Vom Parkplatz aus führt der Weg bergan. Im "Waldkauz" (1)
kann man sich vor Beginn noch stärken oder im Getränkeverkauf
Wegzehrung bunkern. Vom "Waldkauz" (1) aus wandert man am Hang
des Zschopautales in Richtung Falkenhain. Bei einem kurzen Abstecher nach
links zum Raubschloss Ringethal (F) bietet sich von hier aus ein besonderer
Ausblick auf das Zschopautal und das Talgut Lauenhain. Weiter geht es entlang
des Verlaufes der Talsperre bergan zum Pfaffenstein. Bei einer kurzen Stopp
kann man in Ruhe den Wappenfelsen (I) begutachten, der sich am anderen Ufer
befindet. Nach dem Abstieg bis auf die Höhe des Wasserspiegels wandert
man gemütlich nach Falkenhain und kann sich in der Jugendherberge (3)
bei einer Rast stärken. Weiter geht es in Richtung Kriebstein entlang
Stausees. Nach kurzem Auf- und Abstieg erreicht man die Fährstation
Weilber (10), von der man nach Kriebstein (9) übersetzt. Hier kann
man auf einem kurzen Rundweg die Staumauer (B) besichtigen, wer etwas weiter
läuft, erreicht die Burg Kriebstein (A). Zurück geht es mit dem
Fahrgastschiff (9) nach Lauenhain (7), wo man mit der Fähre (6) nach
Ringethal übersetzt und den Tag im "Waldkauz" (1) ausklingen
lässt.
Wanderstrecke: Vom Parkplatz läuft man bergan zum "Waldkauz"
(1). Hier Stärkung und Einkauf der Rationen für die Wanderung.
Vom "Waldkauz" (1) läuft man zur Fährstation Ringethal
(6) und setzt nach Lauenhain (7) über. Von hier aus fährt man
mit dem Fahrgastschiff nach Kriebstein (9). Hier beginnt die eigentliche
Wanderung in Richtung Lauenhain entlang des westlichen Uferbereiches der
Talsperre Kriebstein. Man passiert das Hotel "Kriebsteinsee" unterhalb
und hat einen besonderen Ausblick auf die gegenüberliegende Uferseite
mit Falkenhain und dem Jugendherbergsgelände. Nachdem man die letzten
Wochenendhäuser hinter sich gelassen hat, wandert man durch die ruhige
und unberührte Natur. Um den Ausblick des Wappenfelsens (I) auf das
Lauenhainer Talgut und das Zschopautal zu genießen, muss man erst
den Anstieg hinter sich gelassen haben. Durch die Lauenhainer Wochenendsiedlungen
gelang man schließlich zur Bootsanlegestelle Lauenhain (7), von der
man nach Ringethal (6) übersetzt. Bis zum durstlöschenden "Waldkauz"
(1) ist es dann nur noch ein kurzer Weg.
Streckenlänge:
ca. 8 km
Schwierigkeit:
bergige Abschnitte
Zeitplan:
Zeitplan bei ruhigen Wanderschritt:
Ringethal Lauenhain ca. 10 Minuten
Bootsfahrt Lauenhain - Kriebstein ca. 20 Minuten
Wanderung Kriebstein - Lauenhain ca. 120 Minuten
Lauenhain - Ringethal ca. 10 Minuten
Gesamtdauer mit Rastzeiten: 4-5 Stunden
Route 3
Ringethal Kockisch Weißthal
Via Mala Lauenhain Ringethal
Vorbei am Ringethaler Inselteich mit Wehranlage (E) und der Ringethaler
Kirche (D) geht es flussaufwärts in Richtung Kockisch. Auf der ehemaligen
Industriebahnstrecke kommt man gut voran und erreicht nach kurzer Zeit die
Kockischer Hängebrücke (G). Hier bietet sich eine Rast an, um
die Brücke und das Kockischer Wehr näher unter die Lupe zu nehmen.
Nach der Überquehrung der Zschopau geht es wieder flussabwärts
durch das Heilige Holz. Hier muss man am Aussichtspunkt kurz halten, um
den Blick auf das Zschopautal zu genießen. In Weißthal erreicht
man die Via Mala und passiert den Beginn des Stauraumes der Talsperre Kriebstein.
An der Fährstation Mittweidaer Aue kann man noch einmal eine Pause
machen, bevor man in Richtung Lauenhain am süd-westlichen / westlichen
Ufer aufbricht. Mit der Fähre (7) setzt man dann nach Ringethal (6)
über und kann im "Waldkauz" (1) rasten.
Nach einem deftigen Mittagessen im Gasthof Hermsdorf (2) startet man auf
in südlicher Richtung. An der zweiten Abzweigung geht man linker Richtung
und hält sich dann entlang des sich entwickelnden kleinen Tales. Nach
ca. 100 m erreicht man den Waldrand und wandert hinab in die Ringethaler
Aue. Am Fußpunkt des Weges geht man weiter nach rechts und läuft
weiter entlang des Auenbaches. Vorbei an der Ringethaler Kirche (D), dem
Inselteich mit Wehranlage (E) geht es dann an der Brückenaue bergan
in Richtung Waldkauz (1). Hier ist Zeit für Kaffe und Kuchen, bevor
man den Hügel zum Pik Rainer (die Geschichte dazu gibts im Waldkauz)
erklimmt. Vom Feldweg aus hat man einen besonders schönen Blick auf
Ringethal. Nach einem Schwenk nach rechts erreicht man die Straße
nach Falkenhain, auf der man ca. 300 m bis zum nächsten nach rechts
abzweigenden Weg zurücklegen muss. Das Waldstück mit dem Namen
"Buschel" lässt man rechts liegen und wandert über die
Felder zurück nach Hermsdorf. Hier wartet in der Csarda ein kühles
Bier auf den durstigen Wanderer.
Streckenlänge:
ca. 4 km
Schwierigkeit:
teilweise Wegführung an Feldrändern
Zeitplan:
bei ruhigen Wanderschritt:
Gasthof Hermsdorf Ringethal (Waldkauz) ca. 30 Minuten
Ringethal (Waldkauz) Gasthof Hermsdorf ca. 45 Minuten
Nach ca. 100 m Richtung Süden auf der Dorfstraße biegt man
rechts auf eine schmale Straße, den "Viepsch", ab. Vorbei
an den Windkraftananlagen geht man an der nächsten Wegbiegung nach
rechts und erreicht Rossau. Im Tal geht man dann nach rechts und hat nun
ca. 1,5 km Weg durch unberührte Natur vor sich. Entlang des Auenbaches
wandert man in Richtung Ringethal, bevor man wiederum rechts nach Hermsdorf
abbiegt und die Rundwanderung am Gashof Hermsdorf abschließt.
Streckenlänge:
ca. 4 km
Schwierigkeit:
keine
Zeitplan:
bei ruhigen Wanderschritt:
Gasthof Hermsdorf Windkraftanlagen ca. 30 Minuten
Windkraftanlagen Rossau ca. 15 Minuten
Rossau Ringethaler Aue ca. 30 Minuten
Ringethaler Aue Gasthof Hermsdorf ca. 15 Minuten
Vorbei am Inselteich (E) und der Ringethaler Kirche (D) geht es Richtung
Kockisch, direkt flussaufwärts an der Zschopau. An der Kockischer Hängebrücke
(G) ist Zeit für eine Rast, Brücke und Wehr sind sehenswert. Man
bleibt auf dieser Uferseite und erreicht dann ein regional bedeutendes Industriedenkmal
das Mittweidaer Wasserkraftwerk (H) (ehemals Fluss und Pumpspeicherkraftwerk).
Bei vorheriger telefonischer Vereinbarung kann man dieses interessante technische
Bauwerk auch besichtigen. Über eine ehemalige Eisenbanhstrecke (frühere
Industriebahn Mittweida Ringethal) überquert man die Zschopau und
wandert weiter, bis man nach unterhalb des Mittweidaer Stadtparkes nach
rechts abbiegt. Entlang am Gottesauchbach erreicht man den früheren
Ortsteil Rössgen von Mittweida. Durch die Talsperrensiedlung geht man
weiter in Richtung Fährstation Mittweidaer Aue (5). Nach dem Übersetzen
hat man nun noch einen kurzen Anstieg vor sich, bevor man den "Waldkauz"
(1) als Endpunkt der Wanderung (S/Z) erreicht.
Vom Gasthof Hermsdorf (2) aus geht es auf der Dorfstraße Richtung
Falkenhain. Nachdem man den Ort verlassen hat, biegt man nach ca. 300 m
nach rechts auf einen Feldweg. Wenn man die schmale Verbindungsstraße
zwischen Lochmühle und Falkenhain erreich hat, geht man nach links
und erreicht schließlich die Jugendherberge Falkenhain (3). Hier ist
Zeit für eine Rast, bevor es in Richtung Lochmühle entlang des
Ufer der Talsperre weitergeht. Nachdem man den Weilberg hinter sich gelassen
hat, lockt die Lochmühle (C) zu einem kühlen Bier oder Snack,
bevor man mit der Fähre nach Kriebstein (10),(9) übersetzt. Hier
nimmt man ein Motorboot bis zur Anlegestelle nach Lauenhain (7) und setzt
dort mit der Fähre nach Ringethal (6) über. Bevor man nach Hermsdorf
weitergeht, kann man im Waldkauz (1) nochmals kurz rasten.
Streckenlänge:
ca. 7 km Fußweg
Schwierigkeit:
keine
Zeitplan:
bei ruhigen Wanderschritt:
Gasthof Hermsdorf Jugendherberge Falkenhain ca. 60 Minuten
Jugendherberge Falkenhain Lochmühle ca. 60 Minuten
Überfahrt nach Kriebstein ca. 10 Minuten
Motorbootfahrt nach Lauenhain ca. 20 Minuten
Überfahrt nach Ringethal und bis zum "Waldkauz" ca.
15 Minuten
Gaststätte "Zum Waldkauz" Gasthof Hermsdorf ca.
30 Minuten
Gesamtdauer mit Rastzeiten: 5 Stunden
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